Manifest der Einsamkeitsphilosophie

…oder auch genannt: Diskopumperethik. Ich möchte hier an diesem Punkt einige Dinge klarstellen…..Dies ist kein Humortext oder soll auf irgendeine Art und Weise unterhalten. Falls ihr euch dennoch unterhalten fühlt, liegt es wahrscheinlich an euren Gehirntumoren oder eurer Gottlosigkeit. Ich werde die Bedingungen für Einsamkeit penibel genau erläutern, dabei werde ich mich an das Skriptformat von Prof. Butzmann (Universität Mannheim) halten, und dieses überwiegend mathematische Format übernehmen.

Es werden meinerseits Präpositionen, Definitionen, und Behauptungen die mit Beweisen und Beispielen belegt werden folgen. An jedem genügend bewiesenen Stück, werde ich ein q.e.d („quod erat demonstrandum“ (abgekürzt q. e. d.) bedeutet „was zu beweisen war“) drunterschreiben, und werde meine Definitionen als allgemein gültig und nicht rüttelbar ansehen. Solltet ihr jetzt trotzdem gewillt sein weiterzulesen, so erkläre ich euch hiermit als krank im Kopf.

Beginnen möchte ich also mit einer kleinen Skizze über Einsamkeit. Was macht Einsamkeit aus, woraus leitet sie sich ab, welche (a)sozialen und selbstgerechten Bedingungen deuten auf Einsamkeit und welche Faktoren sind kritisierbar.

Definition:

Body-Building ist nicht der Weg den man geht wenn man Einsamkeit sucht. Es ist vielmehr eine Philosophie und unterscheidet sich grundlegend von der Sucht nach Einsamkeit.

Behauptung:

(i) Einsamkeit ist inhaltlich kaum von einem depressiven Zustand zu unterscheiden.

(ii) Einsamkeit macht einsam.

(iii) Einsamkeit ist ein körperlicher und seelischer Zustand.

(iv) Einsamkeit setzt eine Manie für ein Objekt/Hobby voraus.

(v) Einsamkeit ist eine Sucht.

(vi) Einsamkeit ist eine Krankheit.

(vii) Einsamkeit ist temporär.

(viii) Einsamkeit ist (iii) und (vi) (oder eben nicht?!?!?!?)

Präposition:

Wenn mich die Mathematik eines gelehrt hat, dann, dass man viel mehr labern muss damit die Leute auch was raffen. Konrad Duden ist nicht auf der Seite von Wissenschaftlern also macht euch darüber keine Gedanken, das Level von sprachlicher Akzeptanz wird im Laufe dieser großartigen wissenschaftlichen Analyse deutlich herabsinken, soweit, bis ihr nichts mehr versteht. Aber auch hier keine Sorge, ich habe ja schließlich eine Professur im Geiste inne und meine Doktorarbeit musste ich noch selbst schreiben.

Nehmen wir also an, es gibt ein klares Nichtverständnis vom Begriff der Einsamkeit, was ich natürlich nicht verstehen kann, wenn alle sich für so neunmalklug halten. Aber nehmen wir das mal an. Dann wäre die Schlussfolgerung daraus, die Nichtexistenz von fachlichem sowie nicht fachlichem Wissen, darüber hinaus müsste man eine weitere Annahme machen, dass sich natürlich über diese Thematik noch keiner von euch Idioten gedanken gemacht hat. So funktioniert theoretische Mathematik, man hangelt sich von Problem zu Problem über Annahme zu Annahme, irgendwann hat man eine Lösung für ein Problem welches man sich selbst auferlegt hat und man ist zufrieden. At least macht das so immer mein Assistent Hans, und das während er 4×4 Matrizen in seinem Kopf wälzt und Pornos schaut.

Beweis: Die Beweise werden allesamt nach Seilerischer Induktion gelöst. Ich tendiere zwar gerne zu einem 1-Seiler, aber eine vollständige Induktion wäre für euch schweizer Uhrwerksköpfe auch nicht verkehrt.

Annahme: (i)

Sei Einsamkeit n und Depression k. n steht im psychologischen Kontext und auch von allgemeiner Definition in einem Zusammenhang zu k, somit ist entweder n element aus k oder k element aus n. Was wir hier schonmal ausschließen können, ist n=k.

Wenn k element n ist, ist auch k^x element aus n. Was bedeutet jetzt k^x? Ihr merkt schon, es ergibt keinen Sinn. Es fehlt die Differenziertheit zwischen manisch-depressiv und chronisch. Somit können wir ausschließen, dass k element n ist.

Sei Einsamkeit n und Depression k. Wir nehmen an, n ist element aus k. Dann wäre n^x element aus k. Fakt ist, Einsamkeit ist ultimativer Zustand und nicht weiter zu verschlimmern ( IMO verbessern, aber um gesellschaftlicher zu wirken sage ich verschlimmern, hierzu das Zitat von Rammstein: Wer ficken will muss freundlich sein.). Somit ist eine weitere Beweisführung nicht möglich, da der Rahmen für jegliche Dummheit gesprengt wurde.                    q.e.d

(ii)

Sei Einsamkeit n und einsam k. Sei k ein Zustand (undefiniert). Sei also k ein element aus n. Schon logisch oder.

Sei n element aus k. Der Ursprung löst sich wenn man Chemie drüber kippt von Zustand n in k auf. Okay.

Sei k eine Teilmenge aus n. Es ist aus logischer Konsequenz, wie auch immer ihr das nun sehen wollt, ersichtlich, das k an dem Punkt x und selbst k^x sich innerhalb von n befinden.         q.e.d

Weitere Beweise folgen in der nächsten Vorlesung. Ich wünsche Ihnen heiteren Spaß bei den Nachschreibeklausuren vom letzten Semester, die Durchfallquote liegt bei 85%.

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2048 (1)

In der Welt die sich nun für ihn auftat, konnte ein Mensch alles werden.

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(Mo)Nika

Wir haben uns aus hygienischen Gründen nie detailliert oralisiert. Du warst immer so verschlossen, ich hab dich mit Genuss genossen. Heute morgen stelle ich mit dem Entsetzen eines pubertierenden Mädchens fest: Dein Name ist nicht Nika. Auf meinem Nachttisch hinterlässt du mir am Morgen eine Nachricht, dein Name, der unaussprechliche Name aller Generation 40 Frauen – eklig und verdorben – steht auf diesem Zettel. Ein Fragment von Informationen. Ich fühle mich dir ausgeliefert, so sehr, dass ich erstmal unter die Dusche gehe, die Hölle von mir abreibe, und hoffentlich auch deinen falschen Namen. Ich denke immer wieder an den Namen, diesen Namen, Mo-ni-ka; für mich warst du immer Ni-ka, für den Rest der Welt wahrscheinlich auch, für deine Mutter sicher nicht. An deine Mutter musste ich denken. Wie kann man seine Tochter Nika nennen und dann doch in ein Frauengymnasium stecken? Wusste man nicht, dass Nika der Name aller fruchtbaren Figuren aus den 90er Pornojahren war, oder wollte man es nur nicht wissen? Wie konnte man als Mutter nur so ahnungslos sein. Doch jetzt weiß ich es besser, du heißt Monika. Dein Platz in der Gesellschaft war schon immer vorbestimmt, dein Platz in meinem Herzen wächst in mir heran wie ein kleines Kind. Mo-ni-ka. Dein Name ergibt jetzt plötzlich Sinn, ich spiel mit den Silben wie mit deinem Ding. Mo-ni-ka. Wann kommst du mich mal wieder besuchen, damit wir uns gegenseitig mit Liebe anfruchten? Ich höre deine Muschi meinen Namen schmatzen.

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LANGWEILIG MAN

UNGLAUBLICH WIE LANGWEILIG ES HEUTE WIEDER IST. Fickt euch mal alle dankenswerterweise ins Knie. Ich dachte jetzt wo Uni losgeht hab ich minimal mehr Beschäftigung, aber NEIN? ES IST SO LANGWEILIG. 19:47Uhr, ich geh dann mal pennen, gute Nacht!

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darkness

Was kannst du in der Dunkelheit sehen?

Dort wo die schwarze Sonne, der Mond, auf meine dunkle Seele prasselt, mitten in der Nacht; die dunkelste Schwärze des Tages. Wenn selbst die Seele vom Mondlicht beleuchtet, nicht mehr Hell von Dunkel unterscheidet, so frage ich offen: Was kannst du sehen?

Wenn selbst der grellweißeste Schwan durch die Dunkelheit dir grau erscheint, und du jede einzelne an die Nacht verlorene Seele nebst dir wieder findest, frage ich dich: Was siehst du wirklich?

Wenn jeder einzelne dunkle Fleck auf deinem weißen Laken dich wütend macht, aber jeder helle Schein im dunklen Wald dich zufrieden stellt, so weiß ich genau: Du siehst was ich sehe.

 

 

 

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reality

Ich drängte mich immer wieder rechtzeitig ins Bett zu gehen, immer wieder merkte ich, wie ich noch lange vor dem Einschlafen über meinen Tag nachdachte; ich erwischte mich quasi beim Revue passieren des Tagesablaufes, dachte über Dinge nach die ich gerne schreiben und sagen würde, über Dinge die ich noch nicht gedacht hatte, dachte an Dinge die weit oder weniger weit in meiner Vergangenheit zurück lagen, und irgendwann wenn ich aufgehört hatte mich zu wehren, nach ungefähr drei Stunden, also schon mitten in der Nacht, fing ich an zu träumen; Der Traum in dem ich mich bewegte wirkte real, eine Realität mit der ich manchmal meine Schwierigkeiten hatte, wie man es im psylogischen Ratgeber für Einschlafstörung so gerne formulierte, klar zu kommen – nicht nur, weil sich meine melancholisch traurige Weltanschauung über den Tag hinweg in mir Staute, sondern weil Leben in unserer Welt bedeutete, seine Ideologien und seinen Glauben ab zu legen um überleben zu können – mehr oder weniger, musste ich mir in diesem Traum eingestehen, mein Eindruck von Realität sei öfters verschoben, verschoben wie ein vom Wind umgepeitschter LKW, dessen vollbeladene Robustheit unter den säbelrasselnden Hieben eines Orkantiefs, welcher über die gräulich-grüne Landschaft des düsteren Flachlandes von Norddeutschland hinweg fegte, nachgab; vielmehr versuchte ich missglückterweise mich im Traum wach zu zwingen, aber jedes Mal wenn ich als Beobachter der Szenerie den Protagonisten in greifbarer Nähe zu haben glaubte, wurde es wieder dunkel und ich wusste nicht zu unterscheiden zwischen wach und tot sein; ich erwachte aus meinem Traum, fragte mich wie spät es sei, spürte Schmerzen; an meinen Armen waren viele kleine Wunden offen, meine Nägel waren blutig und ehe ich auch nur daran zu denken wagte wieder einzuschlafen, war ich wacher als jemals zuvor.

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Here we go again!

Neuer Blog, neue Site und auch neu: Jetzt über WordPress!

KA ob ich damit jemals klarkommen werde, es sieht nicht nur verdammt schwul aus, es ist auch noch mit Isra-Blog verbunden…

Schmutzig wird’s, das sag ich euch!

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